Grußworte - BS_Remagen

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Organisatorisches

Grußworte

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Rose


Herbert Breuer
Eine Gemeinschaft wird nur dann funktionieren, wenn möglichst viele Menschen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv einbringen. Dies kann auf vielfältige Art und Weise geschehen. So z. B. durch ehrenamtliche Mitarbeit in Vereinen oder Institutionen. Mit der hervorragenden Idee, eine Bürgerstiftung in Remagen zu errichten - übrigens die erste und bisher einzige im Kreis Ahrweiler – schuf Bürgermeister Herbert Georgi eine weitere Alternative für all diejenigen, die Mitverantwortung für das Gemeinwesen in der Stadt Remagen übernehmen wollen. Für mich persönlich, der ich seit über 30 Jahren mit meiner Familie in Remagen wohne und mich dort sehr wohl fühle, stellt die Bürgerstiftung die richtige Plattform dar, mich für das Gemeinwohl in unserer Stadt zu engagieren und meinen Beitrag zu leisten, wünschenswerte Projekte und Vorhaben in der Gesamtstadt Remagen – für die kommunalerseits keine Mittel zur Verfügung stehen – zu realisieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele Bürger oder Firmen durch ihre Mitgliedschaft die Ziele der Bürgerstiftung Remagen unterstützen.

Dr. Frank Bliss
Ich bin Mitglied der Bürgerstiftung, weil es z. B. bei der Jugendarbeit, bei der Unterstützung von alten Menschen oder im Kulturbereich viele Dinge zu tun gibt, die die Stadt oder eine andere öffentliche Stelle derzeit nicht leisten können. Gerade bei der Unterstützung alter Menschen gibt es so viel zu tun. Die Bürgerstiftung als eine Einrichtung von Bürgern für Bürger kann bei Dingen helfen, für die man sich ungern „beim Amt“ bemüht oder die einfach im staatlichen Bereich nicht vorgesehen sind. Die Stiftung kann Hilfe beim Einkaufen vermitteln oder den Besuch bei einsamen Menschen.

Frans Vermee
Unser Motto lautet: „Wir möchten helfen!“ – Aus diesem Grund sind wir Mitglied der Bürgerstiftung Remagen.

Hans-Joachim Bergmann
In der Solidarität der Remagener Bürger zeigt sich der Wille, unterschiedlich soziale Gegebenheiten anzugleichen. Geben, um zielgerichtet zu helfen, sollte Ansporn zur Mithilfe sein.
Jochen Kreckel
Meine Motivation, die Bürgerstiftung zu unterstützen, beruht auf meiner Grundeinstellung, dass Angelegenheiten der Bürger immer von diesen besser wahrgenommen werden können, als es eine staatliche Institution könnte. Leider hat der Staat aber in der Vergangenheit zu viele Dinge an sich gerissen. Dadurch wurden die Bürger fast entmündigt. Sie lernten nicht mehr, für die eigenen Belange und auch für diejenigen ihrer Mitbürger verantwortlich zu sein. Jetzt, wo der Staat sich aus finanziellen Gründen nicht mehr so stark engagieren kann, entsteht wieder Raum für die Eigenverantwortung. Eine Bürgerstiftung eignet sich hervorragend, diese Lücke zu besetzen und auf der Ebene der Bürger untereinander soziale Verantwortung wahrzunehmen. Es zeigt sich allenthalben, dass die Möglichkeit erkannt und genutzt wird. Die Politik stärkt diesen Prozess durch die Verbesserung steuerlicher Rahmenbedingungen.Ich finde es großartig, wie schnell sich diese gute Idee durchsetzt.

Ralf Kurtenacker
Als „alter Remagener“ habe ich in den letzten Jahren mit Betroffenheit feststellen müssen, dass die zunehmende soziale Kälte der Gesellschaft, die wirtschaftlichen Sorgen und Nöte und letztlich auch das Diktat der leeren öffentlichen Kassen vor unseren Stadtgrenzen nicht halt gemacht haben. Ob bei der Jugend oder den Senioren, bei Vereinen oder Institutionen, ob bei der Denkmalpflege, der Heimatpflege oder der Traditions- und Brauchtumspflege – in allen Bereichen entwickeln sich Bedürfnisse, die nicht (mehr) befriedigt werden können. Oftmals bedarf es nur eines Anstoßes und/oder einer kleineren finanziellen Aufwendung, um hier zu helfen. Die Bürgerstiftung Remagen ist angetreten, diese Lücke zu füllen und zukünftig Schritt für Schritt – auf Basis von Spendeneinnahmen, möglichen testamentarischen Zuwendungen o. ä. – durch individuelle Hilfe und Unterstützung in unserer Heimatstadt das eine oder andere Stück an Solidarität und Lebensqualität zu erhalten. Gerade das breite Spektrum an Möglichkeiten, welches die Stiftung bietet, um von Bürgern für Bürger etwas zu tun, macht die Bürgerstiftung Remagen für mich so einzigartig.

Rosmarie Feuser
Ich weiß, das ganze Jahr über und besonders in der Vorweihnachtszeit wird an das „gute Herz“ in uns appelliert und um Spenden gebeten. Ob es die kirchlichen Aktionen „Brot für die Welt“ und „Adveniat“ sind oder „Ärzte ohne Grenzen“, „SOS Kinderdörfer“, die Liste wäre endlos fortzusetzen. Und nun mache ich mich hiermit auch noch für die „Bürgerstiftung Remagen“ stark. Seit Sommer 2005 ist die Stiftung aktiv. Wir konnten schon manchen Vereinen, Dorfgemeinschaften, Kindergärten und hilfsbedürftigen Mitbewohnern Remagens mit einer finanziellen Unterstützung weiterhelfen – gerade dies ist uns Ansporn für die Zukunft. Durch die tätige Mitarbeit in der Bürgerstiftung ist mir erst bewusst geworden, wie viele Menschen es in unserer Stadt gibt, die auf Hilfe angewiesen sind. Es ist nicht nur das Finanzielle, welches Not tut, auch die menschliche Ansprache, die stundenweise Betreuung, wird als sehr, sehr positiv empfunden. Ermutigt durch diese ersten Schritte und um Sorgen und Nöte aus „erster Hand“ zu erhalten, hat die Bürgerstiftung eine Geschäftsstelle eröffnet, wo man seine kleinen und großen Sorgen und Nöte vorbringen kann. Wenn es in unserer Macht steht, versuchen wir zu helfen bzw. Hilfestellung zu vermitteln.

Elga Sausmikat
Warum ich die Bürgerstiftung gut finde? Mitglied wurde? Gespendet habe? Weil damit eine Institution geschaffen wurde, mit Hilfe derer man sich um die „eigenen Leute“ kümmern kann. Um die, die nicht auf der Sonnenseite leben, aber im eigenen Umfeld, so dass es uns was angehen sollte ... Warum in die Ferne schweifen, wenn das, was nicht immer nur gut ist, so nah liegt! Mitglied wurde ich, weil ich mir davon Einfluss verspreche, wenn ich glaube, dass ich ihn brauche, da und dort und ab und zu, wo etwas im Argen liegt und mir das zu Ohren kommt.

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